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Schlagwort: Gendern

Nachdenken über Sprache #1: Warum Homofeindlichkeit keine Krankheit ist

von Gender Studi

Inhaltshinweis: Auseinandersetzung mit diskriminierender, behindertenfeindlicher Sprache, psychischer Krankheit und LSBT-Feindlichkeit.

Angeblich soll Morgan Freeman gesagt haben: „I hate the word homophobia. It’s not a phobia. You are not scared. You are an asshole.“[1] Wir wissen es nicht genau, aber vermutlich hat Morgan Freeman das nie gesagt, auch wenn entsprechende Bilder viral gingen. Zumindest in meiner Bubble.

Ist etwas falsch am Wort „Homophobie“, außer der Einwand von Nicht-Mr.-Freeman, dass es unzutreffend sei? Ich denke, ja, und werde erklären, was mir daran nicht passt.

Stellungnahme des FSR Gender Studies zu dem Artikel „Gender mich nicht voll“

Die Stellungnahme bezieht sich auf den Kommentar „Gender mich nicht voll“ in der :bsz Ausgabe 1100 – Sonderausgabe zum Semesterstart WiSe 2016/2017

Auch erschienen auf www.bszonline.de

In der Sonderausgabe der :bsz zum Semesterstart WiSe 16/17 wird unter dem Überbegriff „Genderwut“ die Relevanz einer gendergerechten Sprache diskutiert. Grundsätzlich begrüßt der FSR Gender Studies die Idee, Studierende im ersten Semester für dieses Thema zu sensibilisieren und auf die kontroverse gesamtgesellschaftliche Debatte aufmerksam zu machen. Ein freier Meinungsaustausch ist essentiell für eine kontroverse und öffentliche Diskussionskultur im gesellschaftlichen und universitären Leben. Der respektvolle Umgang miteinander ist hierbei das Fundament. Wir als FSR Gender Studies verstehen die Verbreitung von menschenverachtenden Weltbildern unter dem Vorwand der freien Meinungsäußerung nicht als einen Teil dieser Diskussionskultur. Hate Speech und anderes reaktionäres Gedankengut führen zu einem Ausschluss von Personengruppen und fördern Feindseligkeiten…