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Monat: Januar 2017

Nachdenken über Sprache #1: Warum Homofeindlichkeit keine Krankheit ist

von Gender Studi

Inhaltshinweis: Auseinandersetzung mit diskriminierender, behindertenfeindlicher Sprache, psychischer Krankheit und LSBT-Feindlichkeit.

Angeblich soll Morgan Freeman gesagt haben: „I hate the word homophobia. It’s not a phobia. You are not scared. You are an asshole.“[1] Wir wissen es nicht genau, aber vermutlich hat Morgan Freeman das nie gesagt, auch wenn entsprechende Bilder viral gingen. Zumindest in meiner Bubble.

Ist etwas falsch am Wort „Homophobie“, außer der Einwand von Nicht-Mr.-Freeman, dass es unzutreffend sei? Ich denke, ja, und werde erklären, was mir daran nicht passt.

Gender Studies: DAS Thema auf Partys

von Silvana

„Und was machst du so?“ – Diese eigentlich harmlose Frage sorgt in meinem Falle eigentlich immer für längere Diskussionen. Denn ich mache keine Ausbildung zur Bürokauffrau oder  Verwaltungsfachangestellten. Ich studiere nicht BWL, Jura, Medizin oder Irgendetwas auf Lehramt, sondern Gender Studies. Eine Disziplin, die häufig erst einmal übersetzt werden muss und auch durch die nachgeschobene Erklärung („…also Geschlechterforschung“) für viele nicht wirklich verständlicher wird. Hat man sich einmal mutig dafür entschieden, nicht mit einer vagen Erklärung à la „Ich mache etwas Sozialwissenschaftliches“ auszuweichen, steckt man oft schon mitten in der Diskussion.